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Zur kommunalen Volksabstimmung vom 8. März 2026

16. Januar 2026 – Die Mitte Kriens empfiehlt 2 x Ja zu den beiden Abstimmungen der Stadt Kriens

JA zur Teilrevision der Gemeindeordnung!

Im Zentrum steht die Anpassung der Finanzkompetenzen. Wir unterstützen den ausgewogenen Kompromiss zur Senkung auf 2 Mio. Franken, weil er effizientes Handeln ermöglicht und die demokratische Kontrolle wahrt. Den Gegenvorschlag lehnen wir ab: Er würde zu mehr und unnötiger Bürokratie führen. Auch im Steuerbereich bringt die Revision Fortschritte: Steuererhöhungen benötigen nur noch ein obligatorisches Referendum, wenn der Steuerfuss über 1,9 Einheiten steigt. Damit wird es für Stadtrat und Parlament einfacher, den Steuerfuss zeitweise zu senken – denn eine spätere Korrektur nach oben löst nicht automatisch eine Volksabstimmung aus. Dieser Steuerbonus schafft Flexibilität und erleichtert Entlastungen, ohne die Mitsprache auszuhöhlen.

JA zur Weinhalde!

Die Weinhalde ist eine ungepflegte Brache an bester Lage. Ein Nein bedeutet Stillstand! Wenn wir nicht einmal bestehende Baulücken nutzen, wo sollen neue Wohnungen entstehen, ohne Grünflächen zu opfern oder Zersiedelung zu fördern? Die Initiative schafft notwendigen Wohnraum und stärkt die Innenentwicklung. Die Gegner warnen vor Wachstum, Verkehr und Luxus. Die Realität ist klar: Ein Nein löst keines der Probleme. Es verhindert nur eine sinnvolle Nutzung einer überfälligen Brache. Wer verantwortungsvolle Entwicklung statt Blockadepolitik will, sagt Ja.

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